Aktuell

16.06.2016

Reitschule Sommerfest 2016 

Die Reitschule veranstaltet am 29. und 30. Juli  2016 zum dritten Mal das Reitschule-Sommerfest unter dem Motto „No Borders, No Nations“. 

Der Name ist nicht zufällig gewählt. 
Während sich Herr und Frau Schweizer auf den Nationalfeiertag vorbereiten, sind wir die Gegenstimme und wollen zum Nachdenken anregen. 
Wir wollen keine Grenzen und keine Zäune, keine Nationen und kein Abschieben von Menschen. 
Das Sommerfest steht für Vielfalt und ein alternatives Denken und Leben! 

An beiden Tagen geht ein abwechslungsreiches Programm über die Bühne. 
Freitags wird nicht nur Tommy Vercettis Rosario-Plattentaufe nachgeholt, sondern auch mit Louise Distras, The Cambodian Space Project und Ann Jangle durch den Abend gefeiert. Doch damit nicht genug, Pablo Nouvelle und Feine Sahne Fischfilet werden viele Musikherzen höher schlagen lassen. 

Am Samstag geht es weiter mit Sergent Papou, RedSka, The Shit und Nasty Rumours. Ganz besonders freuen wir uns an diesem Abend auf die Terrorgruppe und Atari Teenage Riot! 

Die kritische Auseinandersetzung mit dem Thema Nationalismus ist uns wichtig. Deshalb finden am frühen Freitagabend und am Samstag Nachmittag Vorträge statt. 
An beiden Tagen bieten wir die Möglichkeit, die Reitschule durch eine Führung kennenzulernen. 

Wir veranstalten ein unkommerzielles Fest ohne Konsumzwang, Zäune und Eintritt. Wir haben keine Sponsoren oder Gönner, dafür hunderte Helfer*innen, die ohne Lohn für das Fest arbeiten. 
Um die Kosten zu decken, werden Solibändeli verkauft. 

Die Reitschule bietet mehr! 

Trailer 2016: 
https://www.youtube.com/watch?v=_3ZrUozcBJ8 

Aftermovie 2015: 
https://www.youtube.com/watch?v=mrB6rzAUcE4

 

07.03.2016

Liebe Menschen

Über das Wochenende nachdenken? Ist eindeutig fällig. Auch ein paar neue und alte Diskussionen führen. Über Sinn und Zweck von Strassenkämpfen rund um die Reitschule - die werden mit Sicherheit folgen.

Wir als Reitschüler_innen müssen uns kritische Fragen bezüglich unserem Konzept gefallen lassen, genauso wie die Strassenkämpfer_innen. Welches Ziel sollte mit diesen Ausschreitungen erreicht werden? Wem haben sie genützt? Wem geschadet? Was wurde vermittelt? Was sind die Folgen?

Wir möchten heute einfach mal festhalten, dass ein Provokationsschema nicht durchsichtiger hätte sein können:

Zuerst veröffentlicht die Kapo einen Bericht und hält unter vielem anderen fest, dass die Situation rund um die Reitschule problematisch sei.

Die Medien springen v.a. auf den Teil des Berichtes auf, den die Reitschule betrifft.

Die Reitschule reagiert und legt ihre Sicht der Dinge dar - dass es zwar vermehrt Vorfälle und Diebstähle gegeben habe, die Reitschule schon selber mit vermehrter Präsenz reagiert habe. Dass das Ausmass jedoch kein "nie dagewesenes" sei, sondern dass es diesbezüglich halt Schwankungen gebe.

Medienberichte in Bund, BZ erscheinen, die die Situation dramatisieren.

Darauf «reagiert» die Polizei: Am Freitagabend wird ein so genanntes Präventionsteam vorbeigeschickt - und zwar ein grosses und dieses in Vollmontur. Damit auch allen klar ist, wer das Gewaltmonopol hat. Speziell interessant ausserdem, dass nicht wenige des so genannten Präventionsteams sonst bei der Sondereinheit Krokus arbeiten - und Reitschüler_innen deshalb leider bestens bekannt sind.

Was provoziert werden soll, ahnt man in der Reitschule sofort, deshalb ruft man die Besucherinnen auf, ins Innere zu kommen und sich nicht provozieren zu lassen. Als trotzdem kleinere Aufmärsche stattfanden, wurden diese umgehend gewaltsam aufgelöst.

Die Gegenreaktion junger Revolutionär_innen lässt nicht lange auf sich warten...

Samstag Abend - … et voila: 100 Punkte - alle spielen das Spiel mit.

Auch die Verlautbarungen der Reitschulgegener_innen durften nicht fehlen. Sie folgen wie bestellt, etwa die Forderungen des Verband Schweizerischer Polizei-Beamter, die denen der Jungen SVP genau entsprechen...

Ist das alles jetzt wirklich Prävention gegen Drogendeal und Taschendiebstahl?

Leider spielt es gar keine Rolle, was die Reitschule-Betreiber_innen finden, wann die Polizei geschickterweise NICHT dort auftreten sollte, um einen möglichst angenehmen Ablauf des Abends auf dem Vorplatz zu erreichen.

Möglicherweise KANN die Polizeiführung gar nicht verstehen, wieso eine derartige (bewaffnete) Polizeipräsenz von vielen Menschen - gerade bei der Reitschule - als schlichte Provokation angesehen wird, weil sie ein kurzes Gedächtnis hat und weil sie die Geschichte der Reitschule nicht versteht.

Möglicherweise WILL die Polizeiführung aber auch gar nicht, dass ein Abend in der Reitschule angenehm und friedlich verläuft.

Wir wissen nicht, welcher der Ansätze eher stimmt, aber hinter allen wieder alles sauber aufwischen, das geht schon.

Besucht uns, wir sind immer da.

Kultur- und Begegnungszentrum

Reitschule Bern

Mediengruppe

 

12.09.2015

NO DEAL AREA ≠ POLICE REPRESSION AREA

Die Reitschule hat ein Problem mit dem Drogendeal, aber auch den daraus resultierenden menschenverachtenden, aggressiven Razzien der Polizei auf der Schützenmatte. Die Medienmitteilung zum Aktionstag vom 12.9.2105.

 

4.9.2015

Die Überraschung: ERICH HESS ist gegen die Reitschule.

Seit heute sammelt die JSVP Unterschriften für eine weitere Initiative gegen die Reitschule, diesmal auf kantonaler Ebene, wo er sich mehr Erfolg verspricht als in der Stadt. Bernischen Gemeinden sollen massiv kantonale (Ausgleichs-)Beiträge gekürzt werden, wenn sich auf ihrem Gebiet Einrichtungen befinden, «von denen notorisch konkrete Gefahren für die öffentliche Sicherheit und Ordnung ausgehen». 

Unsere Medienmitteilung hatten wir noch vor der Medienkonferenz veröffentlicht.

#RefugeesWelcome

PS: Der Song von Churchhill aus der Abstimmungskampagne 2010 passt wieder wunderbar (Danke Churchhil!!!): Stress mit Hess

 

23. Mai 2015

REITSCHULE SOMMERFEST 2015

Nach dem letztjährigen Openair - einem Fest, wie es Bern noch selten gesehen hat - veranstaltet die Reitschule am 31.07.2015 & 01.08.2015 zum zweiten Mal das Reitschule-Sommerfest. Unter dem Motto „No Borders, No Nations“, wagen wir uns nochmals auf die Schützenmatte.

In Zeiten, in denen man täglich in der Zeitung lesen muss, dass wieder Flüchtlinge im Mittelmeer zu hunderten ertrinken, in verschiedenen Regionen Menschen für die Nation ihr Leben lassen und in ganz Europa rassistische Gruppierungen und Parteien im Aufschwung sind, wollen wir ein klares Zeichen setzen. Das Fest richtet sich gegen Nationalismus und Grenzen. Es steht für Vielfalt und ein alternatives Denken und Leben! Nicht zufällig veranstaltet die Reitschule das Openair am Wochenende des Schweizer Nationalfeiertags.

An beiden Tagen geht ein abwechslungsreiches Programm über die Bühne. Der Freitag steht ganz im Zeichen des Berner Hip Hop – mit bekanntem Special Guest. Anschliessend sorgen Techno- und House-DJs für tanzende Beine.

Der Samstag wir rockig und punkig. Wir freuen uns besonders auf Irie Révoltés (DE), War on Woman (USA) und viele weitere.

Damit nicht genug: An beiden Tagen bieten wir die Möglichkeit, die Reitschule auf einer Führung kennenzulernen. Am Samstagnachmittag gibt es auf dem Vorplatz einen gemütlichen Biergarten, begleitet von Singer-Songwriters. Für lustige Einstimmung auf die Nächte sorgen Konny und Yok.

Die kritische Auseinandersetzung mit dem Thema Nationalismus ist uns wichtig. Deshalb finden an den Nachmittagen Vorträge statt.

Wir veranstalten ein unkommerzielles Fest ohne Konsumzwang, Zäune und Eintritt. Wir bieten ein breites Getränke- & Essensangebot. 

Um die Kosten zu decken, werden Solibändeli verkauft.

Die Reitschule bietet mehr! Wir machen was draus.

 

---

9. Mai 2015

DAS TOR IST HEUTE ZU. UNS REICHTS!

Uns ist bewusst, dass die ökonomische Situation der Strassenhändler, sowie die staatliche Prohibition und die seit Jahrzehnten nutzlose Repressions- und Vertreibungspolitik gegen die kleinen Fische des Drogenhandels für das «Drogenproblem» vor der Reitschule verantwortlich sind. Der Deal mit den Drogen beschert uns ein Konsumrauschpublikum und bringt Gewalt ins Haus. Hinter dem Drogenhandel stecken mafiöse und menschenverachtende Strukturen, die unter anderem mit dem weltweiten Menschen- und Waffenhandel verstrickt sind. Dennoch, wir wollen ein Polit-, Begegnungs- und Kulturzentrum sein und nicht ein stadtbekannter Drogenumschlagplatz. Wir wollen keinen Deal und keinen Konsum von harten Drogen in und um die Reitschule. Die aktuelle Situation auf dem Vorplatz ist für uns nicht länger tragbar. Als Besucherin und Besucher trägst Du wesentlich zum Klima auf dem Vorplatz und in den Räumen der Reitschule bei. Mit deinem Besuch zeigst du uns, dass der Vorplatz und die Veranstaltungen der Reitschule einen wichtigen Beitrag zum kulturellen Nachtleben und den Freiräumen in der Stadt Bern liefern. Damit dies auch in Zukunft so bleiben kann, sind wir darauf angewiesen, dass du dir der Grundgedanken, die hinter der Reitschule stehen, bewusst bist. Wir erwarten von dir, dass du dich zum Manifest der Reitschule bekennst:

Wir wollen dir mit der Kampagne «No Deal Area» vor Augen führen, dass es so nicht weiter gehen darf. Freiraum bedeutet, Verantwortung für sich und andere zu übernehmen.

KEIN SEXISMUS, KEIN RASSISMUS, KEINE HOMOPHOBIE, KEINE ÜBERGRIFFE UND KEINE SELBSTBEREICHERUNG - DAS BEDEUTET AUCH KEIN DEAL UND KEIN KONSUM VON HARTEN DROGEN.

DIE REITSCHULE BIETET MEHR. MACH WAS DRAUS!

---

Oktober 2014

Reitschulfest 2014 vom 24. & 25. Oktober

Früher «Baufest» genannt, ist dieses grosse Fest seit 27 Jahren eine feste Grösse im Jahreskreis und Feiertagskalender der Stadt. Während sonst die einzelnen Räume und der Vorplatz der Reitschule bei über 500 Veranstaltungen im Jahr mehr als 100'000 BesucherInnen empfangen, lädt an diesem Wochende die gesamte Reitschule gemeinsam ein zu einem zweitägigen Fest. Es lockt ein vielseitiges und attraktives Programm für jeden Geschmack, das neben Konzerten und Partys auch Film, Theater, Druckworkshops und ein kontemplatives Teestübli bietet. Für Kritiker_innen, Fans, Besserwisser_innen, Skeptiker_innen, Freund_innen, Vorverurteiler_innen, Unentschlossene und Unterstützer_innen bietet sich für ein Wochenende die konzentrierte Gelegenheit die Reitschule in ihrer Vielfalt und Reichhaltigkeit zu erleben, mit ihr zu feiern und auf ein weiteres Jahr anzustossen. Gesundheit! Auf ein langes Leben!


---

August 2014

«NO BORDERS, NO NATIONS» - Openair vor dem Haus

grossartig wars!

Hier ein paar Eindrücke.

 

---

August 2013:

«Do nimm», raunt der junge Mann im Vorbeigehen und drückt mir seine halb ausgetrunkene Bierflasche in die Hand. Später Samstagabend vor der Berner Reitschule. Ich schmunzle, nehme einen grossen Schluck und fühle mich nur noch halb so fremd. ...

Wie es dem neuen Vorsteher des kantonalen Amts für Kultur bei seinem ersten Besuch in der Reitschule weiter ergangen ist, lesen Sie in seinem Newsletter.

Programm

heute 14:00FrauenraumSupersummerspilispass
heute 22:00FrauenraumEnd of Season Party mit Djanes AUDIOPHIL, ANGELA ALASKA, Dj DUNCH und die DUOS BADE VANNE, RRRAHELZ und LOGO POGO & PIPI POLO
heute 22:00CafeteDORJ. DORJ (ISR). Gefühlvoller, experimenteller Electro-Pop aus Tel Aviv. Style: Grime, Electro, Pop.
heute 23:00DachstockDarkside: Metalheadz Night; KLUTE (UK); DOM & ROLAND (UK); DEEJAYMF (CH); TONI B (CH); NICKY F (CH)
heute 23:30CafeteSKELETON-NIGHT. Difracctive (AFS - BE/MEX), DJ Skeleton (BE). Style: Deep House, Tech House, Progressive.
So. 26.06. 17:00Tojo Theater«ANTIGONE» Nach Sophokles. 12. Klassspiel der Rudolf Steiner Schule Ittigen. Das erste Widerstandsstück der Welt – Staatsräson vs. Menschlichkeit. Seit 2500 Jahren aktuell und berührend.
So. 26.06. 20:00RössliZU (IPECAC RECORDINGS/(I) / Style: JAZZ NOISE ROCK
Mi. 29.06. 18:30SousLePontASTÉRIX LE GAULOIS - SPEZIALITÄTEN ABEND
Do. 30.06. 23:00CafeteTANZBÄR. Phoenix (SO), DJ Gelber (BE). Style: Tech House, Deep House, Techno.
Fr. 01.07. 23:00CafeteELEKTRIK PONY. Risked (MA Rec, SUBLMNL - GE), The Hiiters (GE). Style: Trap, Future Dubstep, Twerk.
> Mehr